SikaScreed® HardTop-60 ist ein auf Spezialbindemitteln beruhender Mörtel, welcher mit normalem Portlandzementen nicht verträglich ist und auf keinen Fall mit Zement gemischt oder gestreckt werden darf. Deshalb darf als Haftbrücke nur SikaScreed®-20 EBB zum Einsatz kommen. Im erhärteten Zustand kann SikaScreed® HardTop-60 auch mit normalen zementgebundenen Produkten beschichtet werden.
Sikafloor® HardTop CM-60 Rapid
Der schnelle Systemaufbau für hochfeste Industrieböden aus SikaScreed® HardTop-60 mit einer Sikafloor® Beschichtung.
Systemaufbau und Verbrauch
| Beschreibung | Produkt | Verbrauch |
| Haftbrücke1.: | SikaScreed®-20 EBB | 0.6 - 1.5 kg/m2 |
| Estrich: | SikaScreed® HardTop-60 | ~ 2.05 kg/m2/mm |
| Einglätthilfe: | Sikafloor®-140 W Troweling Primer | 0.2 - 0.3 kg/m2 |
| Grundierung: | Sikafloor®-151 Zwingend im Überschuss mit Sika® Quarzsand 0.3-0.9 mm2. abstreuen | 0.7 - 0.9 kg/m2 |
| Beschichtung: | Sikafloor® Produkte Je nach Endanforderungen, z. B. Sikafloor®-390 N | |
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Nur bei Anwendungen im Verbund.
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Alternativ kann Sika® Quarzsand 0.7-1.2 mm eingesetzt werden.
Der Materialverbrauch ist abhängig von der Untergrundbeschaffenheit, Untergrundrauigkeit sowie von der Verarbeitungsmethode und kann daher variieren.
Wartezeit zwischen den Arbeitsgängen (~ +20 °C)
| Beschreibung | Produkt | Wartezeit |
| Haftbrücke1.: | SikaScreed®-20 EBB | - |
| Estrich: | SikaScreed® HardTop-60 | "Nass in nass" mit der Haftbrücke |
| Einglätthilfe: | Sikafloor®-140 W Troweling Primer | 1.5 - 3 Stunden (während dem Glätten) |
| Grundierung: | Sikafloor®-151 Im Überschuss abgestreut mit Sika® Quarzsand 0.3-0.9 mm2. | 2 - 48 Stunden nach dem Glättende3., 4. |
| Beschichtung: | Sikafloor® Produkte | ~ 12 Stunden nach Applikation der Grundierung |
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Nur bei Anwendungen im Verbund.
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Alternativ kann Sika® Quarzsand 0.7-1.2 mm eingesetzt werden.
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Für eine optimale Haftung sollte die Oberfläche von SikaScreed® HardTop-60 leicht heller und matt geworden sein, bevor die Grundierung aufgebracht wird.
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Falls die Sikafloor® Grundierung nicht innerhalb von 2 Stunden nach dem Glättende appliziert wird, muss SikaScreed® HardTop-60 mit einer PE-Folie abgedeckt werden, um eine ordnungsgemässe Aushärtung sicherzustellen (bei Oberflächen- und Lufttemperaturen > 15 °C für min. 18 Stunden; bei Temperaturen von +10 °C bis +15 °C für min. 36 Stunden).
Die angegebenen Zeiten sind Richtwerte (+20 °C, 50 % r.F.) und können je nach Untergrund, Umgebungsbedingungen, Schichtdicke und Wassergehalt abweichen.
Nach dem Entfernen der PE-Folie die Oberfläche für min. 1 Stunde atmen lassen, bevor weitere Schichten appliziert werden.
Wird die Grundierung nicht innerhalb von 48 Stunden nach dem Glätten aufgebracht, ist eine zusätzliche Oberflächenvorbereitung (Schleifen oder Strahlen) vorzusehen.
Für weitere Informationen und Anforderungen zu den Einbaubedingungen sind die Produktdatenblätter der jeweiligen Produkte zu beachten.
Konventioneller Systemaufbau
Alternativ zum Systemaufbau Sikafloor® HardTop CM-60 Rapid kann SikaScreed® HardTop-60 auch konventionell verarbeitet resp. beschichtet werden.
SikaScreed® HardTop-60 muss unmittelbar nach dem Glätten mit PE-Folie geschützt werden. Die Nachbehandlung mittels PE-Folie muss für min. 18 Stunden (> +15 °C, Luft und Untergrund) sichergestellt werden. Bei Temperaturen zwischen +10 °C und +15 °C (Untergrund und Luft) muss diese Nachbehandlung für min. 36 Stunden erfolgen. Anschliessend ist eine geeignete Oberflächenvorbereitung (z. B. Strahlen) vorzusehen.
Danach kann die Grundierung des Sikafloor® Beschichtungssystem aufgebracht werden (entsprechende Produktdatenblätter sind zu beachten).
Im Innenbereich kann SikaScreed® HardTop-60 auch ohne weitere Beschichtung eingesetzt werden. Um die Oberfläche vor Verfärbungen etc. zu schützen, wird die Anwendung eines passenden Oberflächenschutzes empfohlen, z. B. Sikagard®-915 Stainprotect. Im Fall eines penetrierenden Oberflächenschutzes sollte Sikafloor®-140 W Troweling Primer vorgängig nicht eingesetzt werden.
Bei Wartezeiten von mehr als 15 Minuten zwischen den einzelnen Glättvorgängen und explizit vor dem ersten Glätten ist nötigenfalls (bei Zugluft, hohen Temperaturen o.ä.) eine „Zwischenfolie“ auf den frischen Mörtel zu legen, damit eine zu schnelle Wasserabgabe verhindert wird.