Prinzip 6 - Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien (RC)

Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien (RC)
Bild: Instandsetzungsprinzip 6 - Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien (RC)

Erhöhung der Beständigkeit der Betonoberfläche gegen Zerstörungen durch chemische Substanzen.

Dieses Instandsetzungsprinzip umfasst folgende Verfahren:

  • 6.1 - Beschichtung
  • 6.2 - Imprägnierung
  • 6.3 - Ergänzung durch Beton oder Mörtel

Beschreibung - Hauptkriterien - Sika Produkte

6.1 - Beschichtung
Beschreibung

Hochleistungsfähige Reaktivbeschichtungen bieten dem Beton genügend Schutz und erhöhen den Widerstand gegen den Angriff von chemischen Stoffen.

Hauptkriterien

Widerstandsfähigkeit gegen starke chemische Angriffe:

  • Klasse I bis Klasse III

Haftfestigkeit:

  • elastisch: ≥ 0,8 N/mm² oder ≥ 1,5 N/mm² (mit Verkehrslast)
  • starr: ≥ 1,0 N/mm² oder ≥ 2,0 N/mm² (mit Verkehrslast)
6.2 - Imprägnierung
Beschreibung

Imprägnierungen sind Betonbehandlungen, welche einerseits die Oberflächenporosität reduzieren und andererseits die Oberfläche verfestigen, indem die Poren und Kapillaren teilweise gefüllt werden.

Diese Behandlungsmethode hinterlässt normalerweise einen unregelmäigen Film auf der Oberfläche, der das Porensystem gegen aggressive Einflüsse versiegelt.

Hauptkriterien

Widerstandsfähigkeit

  • gegen chemischen Angriff nach 30-tägiger Belastung
6.3 - Ergänzung durch Beton oder Mörtel
Beschreibung

Die entsprechenden Verfahren und Systeme werden beim Prinzip 3: Betonersatz
beschrieben.

Für die Anwendung gemäß Prinzip 6 sind zementöse Produkte mit
Spezialzementen oder Kunststoffvergütung zu verwenden. Die zusätzlichen Anforderungen sind objektspezifisch durch den Ingenieur vorzugeben.

Hauptkriterien

Beton / Mörtel:

  • Klasse R4
Sika Produkte der Klasse R4
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